Münster - Kreuzviertel: Pfarrer Thomas Frings der Gemeinde Heilig Kreuz hat sich im Frühjahr dazu entschlossen die Gemeinde zu verlassen und ins Kloster zu gehen. Im Kloster möchte er Kraft sammeln. Ob er wieder  Pfarrer wird, will er sich noch offen halten. Er bedauert, dass immer mehr Menschen aus der Gemeinde austreten und sich gelebter Glaube verstärkt zu einer Tradition verschiebt. Die rückläufigen Nachwuchszahlen sind ein Grund für seinen Abschied von der Gemeinde.  „Eine Hoffnung habe ich bis heute: dass das, was wir in den Sakramenten feiern, für die Menschen etwas ist, das mit ihrem Leben zu tun hat“, so der Pfarrer als Antwort auf die Frage, welche Wünsche er für seine Pfarrtätigkeiten hatte. Ein weiterer Grund für seine Entscheidung ist, dass das bisherige Konzept der Gemeinde zwar gute Dienste geleistet hätte, sich dieses jedoch unter veränderten gesellschaftlichen Bedingungen auflöst. Er ist davon überzeugt, dass das von der Allgemeinheit geforderte zeitgenössische Auftreten mit der schnelllebigen und konsumorientierten Gesellschaft vereinbar ist. Die Kirche solle dabei jedoch an ihren Werten und Strukturen festhalten, anders wäre Kirche heute nicht mehr möglich. Pfarrer Thomas Frings verbindet mit der Gemeinde Heilig Kreuz schöne Erinnerungen und er verrät, dass er in seiner wöchentlichen Kolumne gerne über die schönen Erlebnisse in der Gemeine geschrieben hat.  Pfarrer Thomas Frings, Heilig Kreuz, Münster

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