Die Heilig-Kreuz-Gemeinde hat mit einer ungewöhnlichen Aktion rund 14000 Bewohner des Stadtteils durch Einladungszettel persönlich um Resonanz gebeten und in die Kreuz-Kirche eingeladen. Im 111. Jahr ihres Bestehens wollte sie wissen, inwieweit die Gemeindemitglieder die Situation in der Gemeinde einschätzen. Also haben die Verantwortlichen der Gremien der Gemeinde, Seelsorgeteam, Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat, versucht, aufmerksame Zuhörer für die Ideen, Kritikpunkte und Hoffnungen der Gemeindemitglieder zu sein, die zahlreich erschienen sind und die Kirche bis zur letzten Bank hin füllten. Zahlreiche Hoffnungen bezüglich der Gemeinde und der katholischen Kirche kamen hier zu Wort, jedoch auch harsche Kritik und aufgestaute Unzufriedenheit. Im Großen und Ganzen zielte die Kritik letztendlich daraufhin ab, Verbesserungen hervorzurufen: Die Kirche sollte, wie an jenem Abend, ein Ort der Diskussion sein, statt dogmatischen Glauben vorauszusetzen. Moderiert wurde der Abend von Viola van Melis, Sprecherin des Excellenzclusters „Politik und Religion“ der WWU.

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